Der Zweckverband Restabfallbehandlung Ostthüringen
(ZRO) ist seit dem 01.01.2002 Eigentümer der Deponie
Großlöbichau und betreibt die Deponie seit
01.06.2005 selbst.
| Standort |
„Schillertal“ , südlich der
Bundesstraße B 7 zwischen den Gemeinden
Großlöbichau und Kleinlöbichau |
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| Inbetriebnahme |
1986 |
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Sicherung, Sanierung,
Erweiterung |
Zwischen 1993 und 1996
erfolgte die Sicherung und Sanierung der
Altdeponie mit Herstellung der
Sickerwasserfassung, Profilierung und
temporären Abdeckung. Parallel erfolgte die
TASi- gerechte Erweiterung der
Deponierungsfläche mit Basisabdichtung,
Fassung von Kluft- und Sickerwasser sowie
der Bau der notwendigen Gebäude und
Anlagentechnik.
Für 2010/2015 ist die abschließende
Abdeckung der Altdeponie geplant. |
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| Bauliche Besonderheit
Stollenbauwerk |
Da die Entwässerung der
Neudeponie in Richtung Talgrund durch den
davor liegenden
Altkörper verhindert wird,
muss das Sickerwasser aus der Neudeponie im
Tiefpunkt
gesammelt und zur Reinigung
geleitet werden. Dazu war der Bau eines
Stollens erforderlich, der die notwendigen
Sammeltanks und Pumpeinrichtungen enthält. |
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| Schließung |
voraussichtlich 2035 |
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Altdeponie
Verfüllfläche
Verfüllvolumen |
ca. 5,4 ha
ca. 800.000 m³ |
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Neudeponie
Verfüllfläche
Verfüllvolumen
bis 31.12.2009 verfüllt |
ca. 6,5 ha
ca. 1.200.000 m³
ca. 615.841 m³ |
| Eingelagerte
Abfallarten |
Hausmüll, Sperrmüll,
hausmüllähnliche Gewerbeabfälle,
produktionsspezifische Abfälle
seit 01.06.2005 inerte Abfälle |
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| Sickerwasser |
Die
Vorbehandlung erfolgt in der
Sickerwasserreinigungsanlage des ZRO über
Biologische Aufbereitung.
Das vorbehandelte Wasser wird über eine
Abwasserleitung des ZRO, die an das
öffentliche Kanalnetz angeschlossen ist,
direkt in die kommunale Kläranlage
eingeleitet. |
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| Oberflächenwasser |
Das Oberflächenwasser wird
über ein Kanalsystem in die drei Schönungsteiche
und weiter in den Gemdenbach eingeleitet. |
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| Grundwasser |
Zur Überwachung des
Grundwasserstromes sind 5
Grundwasserüberwachungspegel eingerichtet
worden. Zusätzlich wird das Grundwasser am
Tiefdrainschlitz vor der Altdeponie
überwacht. |
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| Deponiegas |
Die Deponie ist mit einem
aktiven Entgasungssystem ausgerüstet. Das
Gas wird vorwiegend
in einem bis max. 190 KW
Blockheizkraftwerk (BHKW) zur
Energiegewinnung genutzt. Die Abwärme wird
zu Heizzwecken verwendet. Bei Stillstand des
BHKW wird das Gas in einer
Hochtemperaturfackel verbrannt. |