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Zweckverband Restabfallbehandlung Ostthüringen

Presseinformationen

Presseinformation 02.12.2008


Wirtschaftsplan ZRO 2009 einstimmig beschlossen

Der Zweckverband Restabfallbehandlung Ostthüringen (ZRO) hat unter der Leitung seines Verbandsvorsitzenden Herrn Dr. Schubert, SPD – Landtagsabgeordneter und Vertreter des LK Altenburger Land im ZRO, in seiner Verbandsversammlung am 27.11.2008 die Haushaltssatzung und den Wirtschaftsplan für das Jahr 2009 sowie den Finanzplan bis 2012 einstimmig beschlossen.

Für 2009 rechnet der ZRO im Erfolgsplan mit Erträgen von ca. 15,10 Mio € und mit Aufwendungen von ca. 15,01 Mio €. Im Vermögensplan sind in den Einnahmen und Ausgaben von 1,04 Mio € geplant. Kreditaufnahmen sind durch den ZRO nicht vorgesehen. Der Verband ist bereits seit 2007 schuldenfrei.

Dem Beschluss zum Wirtschaftsplan ist der Beschluss neuer Deponiegebühren ab 2009 vorausgegangen. Die mittlere Gebühr für die Ablagerung auf der Deponie des ZRO in Großlöbichau konnte von 30,74 € pro Tonne auf 29,39 € pro Tonne gesenkt werden.

„Mit den in der Verbandsversammlung getroffenen Entscheidungen wird die kontinuierliche Wirtschaftsführung fortgesetzt und eine solide Arbeitsbasis für das Jahr 2009 gesichert.“ so der Verbandsvorsitzende Dr. Schubert.

Haushaltssatzung und Wirtschaftsplan sowie Gebührensatzung werden noch durch das Thüringer Landesverwaltungsamt geprüft.

Der ZRO sichert für Ostthüringen die Restabfallbehandlung ab. Grundlage ist ein Vertrag mit der SITA Deutschland GmbH, der die Verbrennung der Ostthüringer Abfälle in der Thermischen Anlage in Zorbau regelt.

Nach jetziger Hochrechnung wird der ZRO im Jahr 2008 ca. 113.000 t Abfälle zur Behandlung erhalten. 2007 wurden ca. 133.300 t angeliefert, 2006 gesamt ca. 159.900 t. Diese rückläufige Entwicklung ergibt sich hauptsächlich aus einer allgemeinen Entspannung am Entsorgungsmarkt. Für den ZRO sind die rückläufigen Mengen aber kein Problem, da er durch eine geschickte Ausschreibung einen breiten Mengenkorridor mit gleich bleibendem Entsorgungspreis vertraglich binden konnte. Zurzeit bewegt sich der ZRO gut in diesem Mengenkorridor, eine Überschreitung oder Unterschreitung ist nicht zu befürchten.

 

Weiterhin betreibt der ZRO die Deponie in Großlöbichau (bei Jena) und hat für den LK Altenburger Land, die Stadt Jena und den Saale-Holzland-Kreis die Aufgabe der Deponierung übernommen.

 

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