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Zweckverband Restabfallbehandlung Ostthüringen

Presseinformationen

Presseinformation 26.08.2010

Weichen für Restabfallbehandlung in Ostthüringen gestellt
Abfallwirtschaftskonzept des ZRO beschlossen

Der Zweckverband Restabfallbehandlung Ostthüringen (ZRO) beschloss in der Verbandsversammlung am 26. August 2010 in Gera einstimmig sein Abfallwirtschaftskonzept (AWK) und stellte damit die Weichen für die weitere Restabfallbehandlung in Ostthüringen ab 2015. Zweiter Schwerpunkt des AWK ist der Betrieb der Deponie Großlöbichau.

Mit dem Beschluss wurde das Abfallwirtschaftskonzept aus dem Jahr 2000 fortgeschrieben. Das war erforderlich, weil der Vertrag mit der SITA Deutschland GmbH (SITA) zur Verbrennung der Ostthüringer Abfälle in der Thermischen Anlage in Zorbau im Jahr 2015 ausläuft. Im neuen Abfallwirtschaftkonzept wird festgelegt, dass die Restabfallbehandlung ab 2015 wieder als technikoffene Dienstleistung europaweit ausgeschrieben wird. Vom Bau einer eigenen Behandlungsanlage wird Abstand genommen, da bereits Überkapazitäten an Anlagen für Abfallbehandlung am Markt vorhanden sind. Dies hatte eine Marktanalyse bestätigt, die der ZRO in Auftrag gegeben hatte und deren Ergebnis im März 2010 vorlag.

Für die Deponie Großlöbichau des ZRO wird im AWK festgelegt, dass sparsam mit dem Deponievolumen umgegangen wird, um eine langfristige Entsorgungssicherheit für das Verbandsgebiet zu gewährleisten.

Das Abfallwirtschaftskonzept ist auf der Internetseite des ZRO (www.zro-ot.de) einsehbar.

Dem ZRO gehören der Abfallwirtschaftszweckverband Ostthüringen (AWV) für Gera und den LK Greiz, der Saale-Holzland-Kreis, der LK Altenburger Land, die Stadt Jena und der Zweckverband Abfallwirtschaft Saale-Orla (ZASO) für den LK Saalfeld-Rudolstadt und den Saale-Orla-Kreis an.

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